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GUTE IDEEN WACHSEN NICHT AUF BÄUMEN

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Mal ein paar Worte zum Thema XING

Ganz erstaunlich, dass ein Großteil der Kontaktanfragen bei XING mittlerweile von irgend welchen “Power-Networkern”, Potentialerweiterern, Business-Club-Betreibern und Chancen-Vertrieblern kommt. Bedauerlicherweise muss ich solche Kontaktabfragen ablehnen und mir gradiose Chancen und eine Erweiterung meines Erfolgspotentials entgehen lassen. :-)

  • Vor 9 Monaten
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Nothing is more destructive to good design than group thinking and collective decision making. Why? As I said, to most people good design is invisible. Group decisions focus on the visible, bad aspects of design.
Oliver Reichenstein von iA in einem Interview mit “The Verge”. http://www.theverge.com/2012/7/24/3177332/ia-oliver-reichenstein-writer-interview-good-design-is-invisible
  • Vor 10 Monaten
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Basta, Teil 2: Corporate Identity ist nicht gleich Corporate Design

Das Corporate Design ist Teil einer Corporate Identity, Corporate Identity umfasst aber noch deutlich mehr als Design, unter anderem:

  • Corporate Behaviour: Das Verhalten gegenüber der Öffentlichkeit, zum Beispiel gegenüber Kunden und Lieferanten.
  • Corporate Philosohpy: Die Sinn- und Werteebene des Unternehmens
  • Corporate Culture: Im Prinzip die Konkretisierung der Unternehmensphilosophie im Firmenalltag.
  • Corporate Language: Die »Sprache« des Unternehmens in Werbung, Kundenkontakt, PublicRelations etc.
  • Corporate Communication: Die gesamte Unternehmenskommunikation, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit und unternehmensinterne Kommunkation
  • Corporate History: Geschichte und Tradition des Unternehmens
  • und eben Corporate Design: Logo, Farbwelt, Hausschrift, Briefbögen und Visitenkarten, Internetauftritt, Beschilderung, Arbeitskleidung etc. Heutzutage gehören auch Audio-Branding und »Corporate Smell« dazu.

Sogar alte Hasen und erfahrene Berater verkaufen ein Corporate Design oft als Corporate Identity. Identity klingt vertrauenseinflößender als Design und lässt sich teurer verkaufen (Design machen ja diese komischen Künstler in ihren Grafik-Ateliers). Bei WEBER kriegen Sie aber immer das, was drauf steht. Versprochen!

  • Vor 11 Monaten
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Basta, Teil 1: Zielgruppengerechte Gestaltung

Zielgruppengerechte Gestaltung heißt nicht, sich von gutem Geschmack (auch wenn es nicht der eigene ist) zu verabschieden, auf solides Handwerk zu verzichten und den gesunden Menschenverstand auszuschalten.

Basta.

  • Vor 11 Monaten
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Photographer Recreates Banksy’s Iconic Art Works In Real-Life - DesignTAXI.com

  • Vor 12 Monaten
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Liebe Kollegen von iserundschmidt: Zum Vergleich mal mein Arbeitstag in Piktogrammen.
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Liebe Kollegen von iserundschmidt: Zum Vergleich mal mein Arbeitstag in Piktogrammen.

  • Vor 1 Jahr
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Design ist nicht Tennis – es gibt keine »Sieger« und »Verlierer«, es geht um möglichst evaluierbare Erfolge.
HD Schellnack, http://www.designmadeingermany.de/2011/39555/
  • Vor 1 Jahr
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Frage: Was verstehen Sie ganz genau unter einer “gendergerechten grafischen Gestaltung” (Leistungsbeschreibung, Seite 3)? In Bezug auf Sprache gibt es da ausdrücklich keine Rückfragen - aber Texte und Korrektorat kommen ja ohnehin vom (…). Es geht uns hier um ganz konkrete Maßgaben für die visuelle Umsetzung.
Antwort: Zum Thema gendergerechte grafische Gestaltung gibt es keinen Leitfaden des (…) und auch keine gesetzlichen Vorgaben, die wir Ihnen zukommen lassen können. Wie der Begriff selbst aussagt, geht es darum, dass Ihr grafischer Entwurf Belange verschiedener Geschlechter nichtdiskriminierend umsetzt.
Aus einer aktuellen Ausschreibung. Vielleicht finde ich das einfach zu selbstverständlich, um eine solche bürokratische Reglementierung nicht paradox zu finden.
  • Vor 1 Jahr
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Steelguitar und Symphony of Angels: Zur Klangwelt der Lufthansa

Was ich gestern etwas undifferenziert über Twitter hinausposaunt habe, verdient natürlich, dass ich etwas ausführlicher darauf eingehe: Als total verkorkst habe ich die Klangwelt bezeichnet, die die Agentur MetaDesign für Lufthansa entwickelt hat. Kollegenbashing ist normalerweise nicht meine Art und passiert normalerweise nur, wenn mich die Arbeiten aufwühlen, ärgern oder peinlich berühren. 

Was MetaDesign für Lufthansa konzipiert und komponiert hat, ist handwerklich ohne Zweifel nicht schlecht. Leider fliegt Lufthansa damit in die völlig falsche Richtung, wenn es um das Thema Markenidentität geht. Lufthansa ist die größte deutsche Airline, hat Geschichte, steht für deutsche Zuverlässigkeit und Qualität. Wie wichtig und entscheidend es ist, wenn sich eine Fluglinie auf ihr Ursprungsland bezieht sieht man zum Beispiel bei der japanischen Airline ANA und bei Singapore Airlines, die bei der Kundenzufriedenheit regelmässig weit vorne stehen. 

Höre ich mir jetzt Soundlogo oder etwa Brand Song der Lufthansa an, frage ich mich: Steht diese Sound für Deutschland? Passt dieser Sound zur Lufthansa? Ist elektronischer Ambient Sound oder Steel-Guitar-lastiger Indie-Pop (Brand Song) das, was man mit einer deutschen Airline verbindet, wenn man etwa in Peking in eine Lufthansa-Maschine steigt und diesen Sound hört? Schafft dieser Sound eine „unverwechselbare Identität“?

Ein Freund hat gestern zu dem Thema gesagt: Am besten würde es passen, wenn sie Wagner spielen würden. Das ist sehr überspitzt, denn sicherlich würde sich kaum jemand freuen, wenn etwa der Ritt der Walküren beim Boarding eines 12-Stunden-Nachtfluges laufen würde. Im Prinzip hat er aber recht. Würde zu einer deuschen Airline nicht ein etwas organischer, klassicherer Sound passen? Etwas, das sagt: Wir sind kein gesichtsloser Low-Cost-Carrier, sondern eine Airline mit Geschichte, ein zuverlässiger Carrier der (zumindest auf Langstreckenflügen) für Komfort und Service steht? 

Wir sind nicht nur das Land der Dichter und Denker, sondern auch das Land der Komponisten und Musiker. Wer im Ausland an deutsche Musik denkt, der denkt an Beethoven, Bach, Schumann, aber auch an eine innovative Elektronik-Szene. In der Klangwelt der Lufthansa hört man davon nichts. 

Ich würde mir wünschen, dass Lufthansa mehr Mut zur Nachhaltigkeit beim Sounddesign zeigen würde. Was hier entstanden ist, ist wohl eher von Beratern, von mutlosen Marketingspezialisten erdacht worden. Das könnte genau so gut für Air Berlin, bei British Airways, Easy Jet oder Iberia stehen. Das schafft keine Identität, sondern Verwechselbarkeit. Das wird erst Identität durch das übliche Marketing-Geschwafel, mit dem viele Kunden heute Agenturleistungen verkauft haben wollen.

  • Vor 1 Jahr
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Real (s)hit: IKEA bietet ein völlig neues Dixie-Klo-Erlebnis. (via froot.nl)

  • Vor 1 Jahr
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